In der letzten Zeit war so viel los, dass ich diesen Blog überhaupt nicht mehr gepflegt habe. Schande!

Nun versuche ich heute mal alles nachzuholen.
Einmal der Reihe nach! ….

Also am 15.11.2012 findet in der sichtbar (Fischmarkt) die Vernissage der Ausstellung der Preisträger des diesjährigen BÄM! Straßenkunstcontests (bäm2012.de) statt (- was für ein Satz – das soll mir erst einmal einer nachmachen). Da bin ich zwar selbst als Künstlerin nicht dabei. Dafür aber viele furchtbar spannende und tolle andere Künstle

r. Z.B. TONA, TATAM, PiRHo, Friederike L. Ahrens, Heike Stephan und Schlogger …Wenn alles gut geht, wird sogar noch das neue Musikvideo (und damit der Preis) des Preisträgers Tom Klose präsentiert. Klingt alles komplett durcheinander? Ist es aber gar nicht. Ist einfach bunt und besonders!

Also eine absolute Top-Empfehlung! Ich bin auf jeden Fall da 🙂

Doch damit ist im November noch gar nicht genug! Denn gleich das Wochenende drauf (24. + 25.11.) geht es künstlerisch massiv weiter. Die altonale – Kunstherbst lädt erneut in den Alten Englandterminal! Ich bin mit ganz viel Kram dabei und freue mich auf zwei wunderbare Tage zusammen mit Friederike L. Ahrens und Petra Gieffers.

KH12_Flyer

Und weiter geht’s … Am 01.12.2012 wird dann mal die U4 in der Hafencity eröffnet. Das Ganze wird natürlich großartig zelebriert und da ist dann auch mal gleich die ganz NHKV (facebook.com/NHKVereinigung) dabei. Unter dem Titel Urbane Welten werden wir die Räumlichkeiten von E-COLLECTiON adäquat für dieses Event herrichten und ausstatten.

Und nun kommt für mich persönlich die Kunst/Eventkrönung 2012… Ich freue mich sehr auf die Nikolausi-Doppel-Ausstellung am 6.12. (ach was) zusammen mit Thomas Volgmann in der Weissen Maus (Taubenstraße 13) und dem Haardock (Hopfenstraße 15a). Keine Angst .. die Läden sind direktamente vis à vis platziert. Ein Ausstellungshopping ist demnach durchaus angebracht.

Danach darf es dann auch weihnachtlich „besinnlich“ werden.

Also insgesamt reichlich Möglichkeiten sich zu begegnen 🙂

Bis denne!

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Welcher Ort würde sich mehr anbieten als das Sankt Pauli Museum, um eine Lesung zum ersten Stadtführer für den berühmtesten Vorort der Welt zu erleben. Also kommet zu hauf und lasst euch von mir persönlich das ein oder andere Anekdötchen an den Kopf knallen.

Ich freue mich auf euch!

Einlass 19 Uhr. Beginn 20 Uhr. Eintritt € 6,- (erm. € 4,-)
Sankt Pauli Museum | Davidstraße 17 | St. Pauli 

Anbei noch ein Artikel aus dem Abendblatt zu diesem literarischen Erzeugnis.

Liebeserklärung an den Kiez

Der Kiez ist mehr als nur ein Ziel für Nachtschwärmer, St. Pauli mehr als nur die Reeperbahn. Hamburgs berühmtestes Viertel ist vor allem eines: ein bunter Anzugspunkt für Tagträumer und Lebenskünstler. Und um sich in dieser Welt zurechtzufinden, kann ein Stadtführer mehr als nützlich sein.

„Es ist doch sehr verwunderlich, aber es gab noch keinen eigenen St.-Pauli-Reiseführer“, unterstreicht Autorin Julia Staron. „In den Hamburg-Führern wird das Viertel immer nur im Nightlife-Kapitel erwähnt. Dabei ist St. Pauli so viel mehr.“

Dass das Viertel am Hamburger Berg anders ist, vermittelt schon alleine das Titelbild des Buches. Nicht die Reeperbahn, nicht der Spielbudenplatz und nicht der Hafen sind zu sehen, sondern ein Pudel und Porzellanpuppen. Die stehen in einem Schaufenster in der Paul-Roosen-Straße.

Nach 18 Jahren immer noch die große Liebe


Julia Staron fühlt sich wohl im Kiez und bei der Buchvorstellung am Donnerstag in der Tower Bar zeigt sich deutlich, dass sie längst ein Teil davon ist. „Vor 18 Jahren habe ich in St. Pauli zu arbeiten begonnen“, erzählt sie. „Dann habe ich mich verliebt und vor fünf Jahren bin ich eingezogen.“

Thomas Volgman (l.) hat den Stadtplan „St. Pauli von ziemlich weit oben“ gezeichnet.

Thomas Volgman (l.) hat den Stadtplan „St. Pauli von ziemlich weit oben“ gezeichnet.
Insiderwissen, das ist es, was Julia Staron in „St. Pauli – Eine kritische Liebeserklärung“ verspricht. Und davon dürfte die Autorin so einiges in den vergangenen Jahren gesammelt haben. Sie zählt seit Jahren zu den Machern im Kiez – sowohl in der Gastronomie wie auch in der Kunstbranche.

„Der Kiez polarisiert“, meint die 41-Jährige. „Entweder man liebt ihn zu 300 Prozent oder man hasst ihn. St. Pauli nur O.K. finden, das geht nicht“. Woher das kommt? „Das lesen Sie mal bitte in meinem Buch“, scherzt Julia Staron. „Aber eines ist klar: St. Pauli hat ein buntes und wildes Verhältnis zu Hamburg“.

„Der dörflichste Ort, den ich kenne“

„St. Pauli ist ein Dorf, in dem die ganze Welt zuhause ist. Eigentlich ist es der dörflichste Ort, den ich kenne. Man kümmert sich um einen. Das große Familiengefühl dominiert. Außerdem kann man, wenn man in St. Pauli ist, auch gepflegt gegen alle anderen sein“, lacht Julia Staron.

Nur für intolerante Menschen gebe es in St. Pauli keinen Platz. Nirgendwo könne man so viele verschiedene Lebensentwürfe auf so engem Raum entdecken und auch die Touristen, Ballermänner und Junggesellenabschiede seien Teil vom Kiez. Obwohl, auf letztgenannte – eine regelrechte Pest, meint Staron – könne sie dann doch gerne verzichten.

18 Monate lang hat sie recherchiert, in Büchern und Archiven gestöbert und vor allem die Menschen aus dem Kiez ausgefragt, um so mit möglichst viel Insiderwissen den „ersten Städteführer in Buchform für einen der wohl bekanntesten Orte der Welt“ zu Papier zu bringen. Staron hat sich dabei als Ziel gesetzt, ein Werkzeug zu schaffen, das es erlaubt in die Geschichte, das Geschehen und die Orte rund ums Millerntor einzutauchen und die Menschen am Kiez zu verstehen – und die Mission ist gelungen.

Steve Remesch